Es koennte eben nicht sein. Bis da was knackt waere das LG fahrerseitig schon laengst raus gefallen und man koennte kaum noch geradeaus fahren.
Knacken im Dom/Lenkung
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... und ich denke das Klong ist noch zu metallisch mit Oberwellen, die ein mit Lack und Unterbodenschutz bedecktes Blech nicht mehr hat.
Ich tippe noch immer auf die Feder oder ein defektes Rillenlager, in dem eine Kugel über einen Riss hüpfen muss...
Wie würdest du erklären (bei defekter Feder und/oder Rillenkugellager) dass das Knacken im Stand immer reproduzierbar ist, beim Fahren jedoch nicht.
Die Belastung von Feder und Rillenkugellager ist im Stand und beim Fahren gleich und von den Lenkungskräften in den Spurstangen unabhängig. Das Knacken ist jedoch offensichtlich abhängig von der Grösse der Lenkkräfte, im Stand am grössten, da knackt es immer.
Gesetzt den Fall, das Blech wurde beim Einbau bereits gedehnt eingebaut, d.H. an die starre Halterung herangezogen. Jetzt öffnet sich eine Halterung der Gegenseite und es wird weiter am Blech gezogen, dann kann das schon passieren. Ist zwar irgendwo utopisch, aber geht nicht gibts nicht... Deswegen denke ich ja, dass das Geräusch wo anders herkommt.
Uwe
Uwe
Wie kann ich das mit dem Traggelenk prüfen?
Danke
Bastian
Danke
Bastian
Hei..
ist das so, dass es während der Fahrt nicht auftritt, oder ist es einfach nicht hörbar. Sorry habs dann wohl überlesen. Zur Feder. Ich denke nicht dass die kaputt ist, sondern im Lager springt...
Gruß Uwe
ist das so, dass es während der Fahrt nicht auftritt, oder ist es einfach nicht hörbar. Sorry habs dann wohl überlesen. Zur Feder. Ich denke nicht dass die kaputt ist, sondern im Lager springt...
Gruß Uwe
Hey Basti,
das Blech auf Blech Geräusch klingt schon sehr nach der Lenkgetriebeaufhängung Fahrerseitig, obwohl ja viele Aussagen für Bfs sprechen. Wenn du das nicht absolut ausschließen kannst, mach mal folgendes:
Lenkeinschlag voll nach rechts, Hand auf das "Hufeisen" im Radhaus Fahrerseitig und dann mal am Lenkrad wackeln lassen. Die Aufhängung dort hat bei mir ungefähr n Zentimeter pulsiert und das halbe Radhaus in Bewegung versetzt. Das muss dir im Standtverkehr noch nicht mal auffallen, führt aber bei höheren Geschwindigkeiten zu indirekter Lenkung.
Viele Grüße,
Flo
das Blech auf Blech Geräusch klingt schon sehr nach der Lenkgetriebeaufhängung Fahrerseitig, obwohl ja viele Aussagen für Bfs sprechen. Wenn du das nicht absolut ausschließen kannst, mach mal folgendes:
Lenkeinschlag voll nach rechts, Hand auf das "Hufeisen" im Radhaus Fahrerseitig und dann mal am Lenkrad wackeln lassen. Die Aufhängung dort hat bei mir ungefähr n Zentimeter pulsiert und das halbe Radhaus in Bewegung versetzt. Das muss dir im Standtverkehr noch nicht mal auffallen, führt aber bei höheren Geschwindigkeiten zu indirekter Lenkung.
Viele Grüße,
Flo
Also, das LG ist wie ein starres Rohr und wir wissen, dass die Schwachstelle die fahrerseitige Befestigung ist. Die verabschiedet sich schon allein durch Vibrationen.
Wie bitteschön soll es nun möglich sein, dass die recht stabile beifahrerseitige Halterung oder das Blech sich lockern ohne die Fahrerseite in Mitleidenschaft zu ziehen? Erst recht, wenn's schon soweit wäre, dass es knackfröschelt. Das geht nicht.
Ausserdem würde man ein so labiles LG auch bei langsamer Kurvenfahrt merken. Da wirken die Kräfte, nicht beim lenken.
Ich würde mich auch aufs Federbeinlager konzentrieren.
Wie bitteschön soll es nun möglich sein, dass die recht stabile beifahrerseitige Halterung oder das Blech sich lockern ohne die Fahrerseite in Mitleidenschaft zu ziehen? Erst recht, wenn's schon soweit wäre, dass es knackfröschelt. Das geht nicht.
Ausserdem würde man ein so labiles LG auch bei langsamer Kurvenfahrt merken. Da wirken die Kräfte, nicht beim lenken.
Ich würde mich auch aufs Federbeinlager konzentrieren.
Hey Michael,
das muss man nicht zwangsläufig merken. Ich habe mein loses Lenkgetriebe bei einem plötzlichen Lenkmanöver und etwa 200 gemerkt. Da tat sich einfach nichts nennenswertes mehr. Dann kam ich mal auf die Idee zu forschen. Zugegebenermaßen war es aber auf der Bfs noch dran, hatte aber dem Träger mittlerweile ein Langloch verpasst...
Federbeinlager ist ja auch schnell gecheckt. Mal hochheben und Räder von Hand lenken. Wenns ein mahlendes Geräusch macht oder sich nur sprunghaft bewegen lässt, wirds hinüber sein..
Viele grüße,
Flo
das muss man nicht zwangsläufig merken. Ich habe mein loses Lenkgetriebe bei einem plötzlichen Lenkmanöver und etwa 200 gemerkt. Da tat sich einfach nichts nennenswertes mehr. Dann kam ich mal auf die Idee zu forschen. Zugegebenermaßen war es aber auf der Bfs noch dran, hatte aber dem Träger mittlerweile ein Langloch verpasst...
Federbeinlager ist ja auch schnell gecheckt. Mal hochheben und Räder von Hand lenken. Wenns ein mahlendes Geräusch macht oder sich nur sprunghaft bewegen lässt, wirds hinüber sein..
Viele grüße,
Flo
Diagnose Knackfrosch überprüfen:
Vom Beifahrer-Fussraum her die Innenseite der Spritzwand freilegen. Die Fínger dort auf die Stelle legen, wo der Laschenwinkel (Befestigungspunkt des LG) aussen an der Spritzwand angeschweisst ist. Das Knacken provozieren, wenn das Raus- und Reinspringen der Beule gefühlt werden kann, dann ist die Geräuschursache gefunden.
Reparaturvorschlag:
Die Lenkung nach rechts einschlagen, damit Zug auf die rechte Spurstange kommt und die Beule nach vorne springt.
An dieser Stelle innen ein Blech 200x200x1,5 z.B. mit Metallknetkleber anbringen. Oder anderes Format falls die Räumlichkeiten schwierig sind.
April, April, so geht es doch nicht. Habe gerade im SSP 106 Audi V8 nachgeschaut, weil ich mich an eine doppelte Spritzwand (als Schalldämmung) erinnerte, die beschrieben ist auf den Seiten 22/23:
"Zusätzlich erhält der Audi V8 eine doppelte Schallschutzwand zwischen Motor und Fahrgastraum."
Insofern ist es schwieriger eine Diagnose Knackfrosch zu überprüfen und Reparaturvorschläge zu machen.
Vom Beifahrer-Fussraum her die Innenseite der Spritzwand freilegen. Die Fínger dort auf die Stelle legen, wo der Laschenwinkel (Befestigungspunkt des LG) aussen an der Spritzwand angeschweisst ist. Das Knacken provozieren, wenn das Raus- und Reinspringen der Beule gefühlt werden kann, dann ist die Geräuschursache gefunden.
Reparaturvorschlag:
Die Lenkung nach rechts einschlagen, damit Zug auf die rechte Spurstange kommt und die Beule nach vorne springt.
An dieser Stelle innen ein Blech 200x200x1,5 z.B. mit Metallknetkleber anbringen. Oder anderes Format falls die Räumlichkeiten schwierig sind.
April, April, so geht es doch nicht. Habe gerade im SSP 106 Audi V8 nachgeschaut, weil ich mich an eine doppelte Spritzwand (als Schalldämmung) erinnerte, die beschrieben ist auf den Seiten 22/23:
"Zusätzlich erhält der Audi V8 eine doppelte Schallschutzwand zwischen Motor und Fahrgastraum."
Insofern ist es schwieriger eine Diagnose Knackfrosch zu überprüfen und Reparaturvorschläge zu machen.
Das ist das dumme. Im entlasteten Zusatnd merkt man am Federbein meist absolut nichts mehr. Genauso wie bei Radlagern.
Ich hatte mal ein gebrochenes Traggelenk am Querlenker. Das haben 3 Werkstätten nicht gefunden, erst der TÜV auf seiner Wackelplatte. Beim fahren hats nur etwas gerumpelt.
Ebenso meine momentan schlagende Kardanwelle. Ich kanns zwar auch im Stand erzeugen und hören, aber auch nach 3 Untersuchungen immer noch keine Ahnung woher es kommt.
Dieses Auto ist ein Mysterium. Manchmal darf man da auch nicht mit Logik ran sondern muss einfach die Knochen befragen und Kaffeesatz lesen
Ich hatte mal ein gebrochenes Traggelenk am Querlenker. Das haben 3 Werkstätten nicht gefunden, erst der TÜV auf seiner Wackelplatte. Beim fahren hats nur etwas gerumpelt.
Ebenso meine momentan schlagende Kardanwelle. Ich kanns zwar auch im Stand erzeugen und hören, aber auch nach 3 Untersuchungen immer noch keine Ahnung woher es kommt.
Dieses Auto ist ein Mysterium. Manchmal darf man da auch nicht mit Logik ran sondern muss einfach die Knochen befragen und Kaffeesatz lesen
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Ausserdem würde man ein so labiles LG auch bei langsamer Kurvenfahrt merken. Da wirken die Kräfte, nicht beim lenken.
Du meinst durch das Kurvenfahren gibt es grössere Kräfte in den Spurstangen als beim Verdrehen der Räder im Stand?
Ich vermute mal nicht. Vermutest du auch oder weisst du es?
..oder wie du schon sagst, mal 35 Euronen investiert und außerplanmäßig zum Tüv geeiert, Fahrwerk durchrütteln lassen.
Wobei: Die Nummer mit dem losen Lenkgetriebe hat er nicht gesehen, es wird ja auch kein Lenkeinschlag vorgenommen und selbst gefahren ist der Prüfer auch nicht. Für die sonstigen üblichen Verdächtigen wie Querlenker, Stabi und Agregateträgerlager isses aber ne gute Diagnose.
Wobei: Die Nummer mit dem losen Lenkgetriebe hat er nicht gesehen, es wird ja auch kein Lenkeinschlag vorgenommen und selbst gefahren ist der Prüfer auch nicht. Für die sonstigen üblichen Verdächtigen wie Querlenker, Stabi und Agregateträgerlager isses aber ne gute Diagnose.
Hallo Michael Ernst,
und
Diese Ansicht teile ich nicht. Die Befestigung des LG auf der BF-Seite ist steifer/weniger elastisch als auf der F-Seite.
BF-Seite: Die Lenkkräfte werden korrekt tangential in die Spritzwand eingeleitet, geringe Verformung in der Blechebene.
F-Seite: Die Lenkkräfte werden senkrecht auf das Blech des Radhauses abgeleitet. Ein krasser Fehler der Audii-Ingenieure. Krafteinleitung senkrecht auf ein Blech ist sehr weich verglichen mit der tangentialen Einleitung in ein Blech.
Ich schätze dass bei einem Neuwagen 95% der Lenkkräfte auf der BF-Seite abgeleitet werden, nur 5% auf der F-Seite. Das Kräfteverhältnis entspricht dem Streifigkeits-/Verformungswiderstandsverhältnis der beiden Befestigungspunkte.
Auf der F-Seite entstehen die Risse erst, wenn sich auf der BF-Seite z.B. ein Langloch ausgearbeitet hat.
Kräfte und Verformungen sind ein untrennbares Pärchen. Die steiferen Befestigungen ziehen auch die grösseren Kräfte auf sich.
Beispiel: Ein Auto schleppt ein anderes ab. Die Fahrer spannen zwei gleichlange Seile parallel in die selben Ösen. Ein Stahlseil und ein Nylonseil. Es leuchtet jedem ein, dass hier das Stahlseil die gesammte Abschlepplast auf sich zieht. Das weiss jeder aus Erfahrung ohne dabei an die unterschiedliche Ausdehnung unter Last der beiden Seile zu denken.
Falls du nun trotzdem noch bei deiner Meinung bleiben willst, dann mit welchen Argumenten?
In Antwort auf:
Es koennte eben nicht sein. Bis da was knackt waere das LG fahrerseitig schon laengst raus gefallen und man koennte kaum noch geradeaus fahren.
und
In Antwort auf:
Ausserdem, wenn sich die LG Befestigung auf der BF-Seite bewegen würde dann wäre das auf der F-Seite schon lange zu sehen.
Diese Ansicht teile ich nicht. Die Befestigung des LG auf der BF-Seite ist steifer/weniger elastisch als auf der F-Seite.
BF-Seite: Die Lenkkräfte werden korrekt tangential in die Spritzwand eingeleitet, geringe Verformung in der Blechebene.
F-Seite: Die Lenkkräfte werden senkrecht auf das Blech des Radhauses abgeleitet. Ein krasser Fehler der Audii-Ingenieure. Krafteinleitung senkrecht auf ein Blech ist sehr weich verglichen mit der tangentialen Einleitung in ein Blech.
Ich schätze dass bei einem Neuwagen 95% der Lenkkräfte auf der BF-Seite abgeleitet werden, nur 5% auf der F-Seite. Das Kräfteverhältnis entspricht dem Streifigkeits-/Verformungswiderstandsverhältnis der beiden Befestigungspunkte.
Auf der F-Seite entstehen die Risse erst, wenn sich auf der BF-Seite z.B. ein Langloch ausgearbeitet hat.
Kräfte und Verformungen sind ein untrennbares Pärchen. Die steiferen Befestigungen ziehen auch die grösseren Kräfte auf sich.
Beispiel: Ein Auto schleppt ein anderes ab. Die Fahrer spannen zwei gleichlange Seile parallel in die selben Ösen. Ein Stahlseil und ein Nylonseil. Es leuchtet jedem ein, dass hier das Stahlseil die gesammte Abschlepplast auf sich zieht. Das weiss jeder aus Erfahrung ohne dabei an die unterschiedliche Ausdehnung unter Last der beiden Seile zu denken.
Falls du nun trotzdem noch bei deiner Meinung bleiben willst, dann mit welchen Argumenten?
Ich werd' mir mal einen Termin beim ÖAMTC ausmachen (ADAC) und dort auch auf die Rüttelplatte fahren. Eventuell sehen die ja was.
lG
Bastian
lG
Bastian
Hi Georg,
auf den ersten Blick hört sich das vernünftig an und es klingt auch so ähnlich. Aber es ist mir auch schon passiert, dass es beim Lenken in die Gegenrichtung zweimal geknackt hat. Einmal gleich am Anfang und dann etwas später noch einmal.
Die Axialrillenlager wurden vor vier Jahren getauscht, aber das heißt ja nix. Ich werde jetzt auch mal versuchen, im Stand jemanden lenken zu lassen und mir genau das Federspiel ansehen.
Das Fahrzeug wird in der Regel nie für Kurzstrecke verwendet und hat auch in der Vergangenheit vor allem Langstrecke gesehen. Es wurde nie was anderes als die Originalbereifung ohne irgendwelcher mehr oder weniger sinnvollen Updates gefahren (weder Teiferlegung noch Spurplatten noch sonst so ein Spielzeug). Auch wird der Wagen weder hergeprügelt noch besonders widrigen Fahrbahnumständen ausgestetzt. Rein von dem her müsste der Karren noch ewig halten.
lG
Bastian
auf den ersten Blick hört sich das vernünftig an und es klingt auch so ähnlich. Aber es ist mir auch schon passiert, dass es beim Lenken in die Gegenrichtung zweimal geknackt hat. Einmal gleich am Anfang und dann etwas später noch einmal.
Die Axialrillenlager wurden vor vier Jahren getauscht, aber das heißt ja nix. Ich werde jetzt auch mal versuchen, im Stand jemanden lenken zu lassen und mir genau das Federspiel ansehen.
Das Fahrzeug wird in der Regel nie für Kurzstrecke verwendet und hat auch in der Vergangenheit vor allem Langstrecke gesehen. Es wurde nie was anderes als die Originalbereifung ohne irgendwelcher mehr oder weniger sinnvollen Updates gefahren (weder Teiferlegung noch Spurplatten noch sonst so ein Spielzeug). Auch wird der Wagen weder hergeprügelt noch besonders widrigen Fahrbahnumständen ausgestetzt. Rein von dem her müsste der Karren noch ewig halten.
lG
Bastian
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