Hydrostössel prüfen testen

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#31
Fotos wären hilfreich. Ventilführungen nur erneuern wenn sie Spiel oder gefressen haben. Übermaßventile kenne ich nicht. Es werden wenn überhaupt die Sitze im Kopf erneuert. Einlassventile sind größer als Auslassventile.
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#32
Fotos mache ich Morgen.Wie bekomme ich die Ventilkeile raus.Hab eine Nuss mit einer Auspsparung,komme an die Keile also ran,wenn gleichzeitig der Teller runtergedrückt wird.

Auslassventile sind grösser ich weiss,aber die Ventile sehen unterschiedlich aus.

KKopf hat etwas Korrosion in dem Wasserkanal,Gerade so an der Kopfdichtung vorbei.Hoffentlich bleibt das so und wird nicht schlimmer.

Gruß

Yener
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#33
Wir haben uns entschlossen den Block so zu lassen,also keine nuen Kolbenringe dafür dann Rallysport Ventile zu kaufen.Kosten 550,-
Dann hätten wir neue Hydros,scharfe Nockenwellen,neue Ventile,Ventilschaftdichtungen,Kopfdichtung,Kopfschrauben,neuen Zahnriemen und Keikriemen,Wasserpumpe,Umlenkrolle,Ansaugkrümmerdichtung,Abgaskrümmerdichtung,Steuerkette...Unterdruckschlauche,Wasserschläuche, neues Öl + Ölfilter in übergrösse,Ölfilter gibts für den Motor in 2 Grössen,einmal mit 0,5 Liter mehr Inhalt.Also mehr Gesammtölvolumen und etwas bessere Kühlung des Öls im Filter durch die grössere Oberfläche.

Wenn die Ventilführungen hin sind,kommen die auch neu.Somit wäre der Kopf überholt bis auf die Nockenwellenlagerschalen,die sehen nicht mehr so gut aus.

Wir werden den Motor fahren bis zum Tod und kaufen dann einen guten Motor,der dann richtig vernünftig gemacht wird.Jetzt fehlt es leider an Geld.Der Motor lief ja,und wird jetzt nach dieser Operation nur besser laufen.Von daher wird der gefahren bis der nicht mehr kann.
Maximaler Ladedruck war 1,6 bis 1,8 Bar.
Druck wird reduziert auf 1,5 Bar und neu abgestimmt.

So wie der Motor jetzt da steht,lief der sehr uneffizient,der Druck ging durch die Auslassventile verloren.Auslasskrümmer hat auch leicht rausgepfiffen.Zahnriemen war locker,konnten den mit ein wenig Gewalt so runterzuehen.Hallgeber war verstellt,Lambdasonde hatte keine Funktion mehr durch fehlende Masseverbindung und Motorsteuergerät hatte schlechten Kontakt zu Plus und Masse.Dem fehlen 2 Volt Spannung.Falschluft und undichte Unterdruckleitunngen.

Für die Ventile haben wir eine Nuss,die eigentlich für einen A6 TDI 2,5 für dessen Zahnriemen gedacht ist genommen.Eine lange Nuss mit Spalt um einen Inbussschlüssel inne ansetzen zu können.Das funktioniert gut,nur die Keile sitzen fest.

Wenn ich in die Zylinder z.B je 100 ml Öl oder irgendwas anderes reinkippe und den Motor mit der Hand drehe,kann ich somit prüfen,wieviel durch die Kolbenringen verloren geht ?

Oder nur Öl einfüllen und warten ?

Zylinderkopdichtung ist aus Metall,diese zusätzlich mit Dichtpaste bestreichen ?

Danke und Gruß

Yener



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#34
Für die Ventilfedern gibt es preiswerte Niederhalter in der Buch. Zum Ausbau kannst Du dir auf die schmutzige Weise helfen:
Den Kopf auf eine Holzplatte (o. entsprechende Werkbank) legen. Dann musst Du die Ventilteller mit einem entsprechend dicken Stück Holz oder hartem Kunststoff blockieren, so dass sie sich nicht mehr bewegen können wenn Du die Ventilfedern drückst.
Dann kannst Du eine geschlossene(!) Nuß (z.B Zündkerzennuss) ansetzen und mit einem Hammer darauf schlagen. Nur aufpassen, wo die Keile hinfliegen (deshalb eine geschlossene Nuss). Das klappt ruckzuck. Den Ausbau mache ich eigentlich immer so. Zum späteren Einbau würde ich dir aber dringend zu einem geeignetem Werkzeug raten.

Kolben soweit es geht in Mittelstellung drehen und dann mit Benzin (nicht mit Öl) die Zylinder bis zum Rand füllen. Dann kannst Du vergleichen wie schnell bei welchem Zylinder der Pegel sinkt. Das sollte möglichst lange dauern.
Starke Unterschiede von Zylinder zu Zylinder sind auch schlecht.

Gleiches machst Du mit den Ventilen, und zwar vor und nach der Reparatur: Ansaug -und Auspuffkrümmer abbauen und dann Benzin in die Kanäle im Zylinderkopf gießen. Wenn die Ventile dicht sind, kommt da gar nichts durch. Üblicherweise kann aber eine kleine Menge Benzin am Ventil austreten. Es darf auf keinen laufen oder rinnen, es muss eher aussehen wie Nebel der sich bildet - schwer zu beschreiben.

Nichts an die Kopfdichtung machen, trocken einsetzen.
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#35
Hallo Tim,

danke für die Beschreibung.Hatte den Kopf diese Nacht so ähnlich wie du beschrieben hast auf eine Holzplatte gelegt und auch ein Ventil mit Holz blockiert.Hab nicht sehr viel Gewallt ausgeübt,die Keile sind vielleicht deshalb nicht rausgeflogen.

Soll ich die Ventilfeder drin lassen und so Benzin in die Ansaug und Abgaskanäle das Benzin füllen oder alles ohne Federteller und Federn,also nur die Ventile mit den Fingern halten ?

Das mit Benzin in die Zylinder bis zum Rand ist ne gute Idee.Das Motoröl dann noch für eine Fahrt in die Werkstatt gut oder zu sehr mit Benzin verdünnt ?

Wie lange schleift man die Ventile ein ? So zur Orientierung.
Ich hätte die Ventile manuell 30 Min. mit der groben Paste und 30 Min mit der feinen Paste bearbeitet,also 1 Stunde pro Ventil....das wären 20 Stunden harte Arbeit.Zuviel des Guten ?



Gruß

Yener
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#36
In Antwort auf:

Soll ich die Ventilfeder drin lassen und so Benzin in die Ansaug und Abgaskanäle das Benzin füllen oder alles ohne Federteller und Federn,also nur die Ventile mit den Fingern halten ?



Die Prüfung mit dem Benzin musst Du unbedingt vor dem Ausbau der Keile und Federn machen!
In Antwort auf:

Das mit Benzin in die Zylinder bis zum Rand ist ne gute Idee.Das Motoröl dann noch für eine Fahrt in die Werkstatt gut oder zu sehr mit Benzin verdünnt ?




Das Öl VORHER in einen sauberen Behälter ablassen. Dann die Ölwanne offen lassen und zum Auffangen ein weiteres Gefäß drunter stellen.
Dann kannst Du das Öl auch noch länger verwenden. Wenn Du das Öl drin lässt, kannst Du es auf keinen Fall weiter benutzen, weil es dann ganz extrem mit Benzin verdünnt sein wird.
In Antwort auf:

Wie lange schleift man die Ventile ein ? So zur Orientierung.


Unterscheidlich, je nach Zustand. Neue Ventile dauern in der Regel nicht länger als 5 bis 10 Minuten, wenn die Sitze noch okay sind. Wenn die Sitze oder Ventilteller richtig eingeschlagen sind, kannst Du mit Einschleifen allein auch nichts mehr machen. Die Sitze müssen dann gefräst und die Ventile am besten erneuert werden.
Auf keinen Fall aber zu viel schleifen!

Ich mache mir nach dem Einschleifen immer vier Kreidestriche auf die Ventilsitze, stecke das Ventil (mit geöltem Schaft) dann in die Führung und drehe es unter leichtem Druck um 360°. Danach kann man am Kreidebild erkennen wie das Ventil trägt.
Wenn Du alle Ventile wieder einegbaut hast, noch mal mit Benzin prüfen. Dann kannst Du sicher sehen, ob alles okay ist (leichte Undichtigkeit, Nebelbildung ist kein Problem).
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#37
Hallo Tim,

danke für die Infos.Immer wieder gut,erfahrene im Forum zu haben.

Ventile werden neue gekauft.Zuvor werde ich dann die alten Ventile mal auf Undichtigkeit mit Benzin prüfen.
Öl ablassen wird etwas schwierig,da das Auto auf der Strasse steht,80mm\60mm Fahrwerk...da pass nichtmal ich drunter.Werden mal gucken,ob wir den Wagen hockbocken können.

Hab die Zylinderwände nicht wirklich begutachten können,wurde langsam dunkel.Fühlbare Riefen habe ich nicht entdeckt,ausser am OT leichte Spuren.Die Wände sind blank glänzend.Den Kreuzschliff habe ich nicht gesehen,ist der Kreuzschliff schlecht zu erkennen bei einem Motor mit viel Laufleistung ?



Gruß

Yener
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#38
äh...ich hatte doch erwähnt,dass die Ventile alle etwas anders aussehen,einige diese einbuchtung haben wie es sein soll und einige unten glatt.
Mein Bruder hat die Ventile schon rausgeholt,also keine Prüfung mit Benzin möglich,aber auch egal.

Meine erste vermutung war,dass die Ventile unten,da wo die einduchtung seinn sollte entweder voll mit Russ sind oder glatt geschmolzen ist.
Mein Bruder hat die Ventile ausgebaut und meinte am Telefon,die Ventile sehen angeschweisst aus,als ob jemand am Schafft,da wo sich noch Ablagerungen bilden jemand geschweisst hätte.

Langes Gerede,kurzer Sinn.Ventile waren wohl mal glühend heiss und sind dann durch dass pressen\knallen gegen den Ventilsitz in die länge gezogen worden.Müssten ca 1 bis 2 mm länger geworden sein.

Ich messe gleich nach und mache auch Fotos.

Das kommt wohl durch zu mageres Benzingemisch und Dauerheizen ohe abkühlphasen dazwichen.

Dabei hat der Motor noch Leistung gehabt,seltsam.

Ich frag mich nur,ob das schon seit Jahren so ist mit den Ventilen,oder erst seid kurzem.
Was denkt ihr,haben die Ventilsitze auch einen Schaden genommen ? Mein Bruder hat den Kopf noch nicht umgedreht,kann ich erst in ein Paar Stunden sagen,wie die Sitze optisch aussehen.


Gruß

Yener
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#39
Das geschweißte könnte Ölkohle sein.Sieht fast so aus , müßte man aber runterschleifen können . Tritt vor allen Dingen bei nachlassenden Abschaftdichtungen auf .
Die wollt ihr doch sicherlich auch neu machen ?
Mit den unterschiedlichen Ventilen hat es vielleicht einen Grund . Schmeiß die mal einzeln auf die Waage , ob die fast das selbe Gewicht haben . Also Einlass zu Einlass und Außlass zu Außlass .
Vielleicht gibt es ja auch noch Alu Ventilteller , bringt auch noch etwas besseres Ansprech Verhalten .

Bearbeitet von Jörg

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#40
Hi,

ja muss mal kurz zurückrudern.Ist doch tatsächlich Ölkohle gewesen,sieht wie eine Scheissnaht aus.Ventilsitze sehen ok aus,Werde die Ventile reinigen,messen und wiegen.

Schsftdichtungen sind platt und kommen neu,Ventielführungen sind platt und kommen neu.

Wenn die Ventile sich nicht einschleifen lassen,müssen die auch neu,aber könnte gut sein,das die noch gut sind.NAch der Reinigung weiss ich mehr.


Gruß

Yener
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#41
Hallo,

Ventilführungen sind deutlich spürbar verschlissen,kommen eh neu.Ventilsitze und Ventilefüsse sehen gut aus.

Bin gerade dabei die Verkrustungen\ablagerungen zu reinigen.Alsohol,Backofenreiniger,Petroleumöl,Ultraschall in Alkohol,Ultraschall in Petroleumöl,Ultraschall mit Wasser kann man vergessen.Hilft zwar ein wenig,aber nicht wirklich.Alkohol und Petroleum im Ultraschallreiniger ist akzeptabel,richtig gut ist mein Spezialreiniger+Ultraschall.Da gehen Ablagerungen ab,wo man denkt,das es zum Ventil gehört.

Bilder reiche ich nach.

Wie messe ich den Rundlauf des Ventilfusses und des Ventilschafts ? Hab kein Micrometer hier.
Ventilführungen wechseln,Ventile einschleifen und auf gut Glück ?
Oder doch etwas tiefer in die Tasche greifen und neue Ventile kaufen ?


Gruß

Yener
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#42
In Antwort auf:

Ventilführungen sind deutlich spürbar verschlissen


Wie hast Du das ermittelt?
In Antwort auf:

Bin gerade dabei die Verkrustungen\ablagerungen zu reinigen


In eine Bohrmaschine spannen und am besten mit einem Schaber alle Bereich (NICHT die Sitzflächen) von Verkokungen reinigen. Mit einem Schaber und einer ruhigen Hand geht das sehr gut. Ich strahle die Ventile mit Glasperlen, das geht noch besser und ist sicher.
In Antwort auf:


Wie messe ich den Rundlauf des Ventilfusses und des Ventilschafts ? Hab kein Micrometer hier.


Mit einem Zollstock und einer Wasserwaage ;-)
Nein das kannst Du ohne Drehbank nicht ermitteln, muss Du auch nicht. Wenn die Ventile nicht aufgesetzt hatten, sind sie nicht unrund. Im Zweifel vier Kreidestriche an den Ventilteller machen und das Ventil ein mal im Sitz drehen. Dann siehst Du ob es überall trägt. Es gibt aber keinen Grund, dass sich ein Ventil ohne Feindberührung verbiegt.

Bearbeitet von Tim

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#43
Hi,

Ventile kurz im Ultraschallreiniger gereinigt,kurz mit dem Dremel und Messingbürstenaufsatz bearbeitet,sehen fast aus wie neu.

Ventilespiel geprüft,indem ich die Ventile in die Führungen gesteckt habe so weit es geht,so dass ich die Ventile gerade noch zu fassen bekomme und hab dann die Ventile hin und her bewegt.Alle verschlissen bis auf 2 Führungen.

Kann die Ventile erst einschleifen,wenn die neuen Führungen drin sind.



Gruß

Yener
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#44
Ich hoffe du hast die Ventile durchnummeriert . Damit man nachher weiß wo welches gesessen hat .Erspart eine Menge Einschleifzeit .
Wenn du noch Lust hast , kann man die Ventile noch mit 1000er und 2000er Schmiergelpapier und etwas Öl polieren(am besten in eine Bohrmaschine einspannen) .Aber nicht die Dichtflächen !
Ach ja , die Prozedur des Einschleifen ist dir doch bekannt , hoffe ich .
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#45
Hi,

alle Ventile nummerriert.Einschleifpaste vorhanden.Ich lade gleich mal die Fotos hoch,dann könnt ihr euch die Ventile ansehen.Einige Auslassventile haben Flecken,als ob Material geschmolzen wäre oder Material aufgeschweisst wäre.

Das mit dem Polieren mit 1000er Papier überleg ich mir mal.Einlassventile brauchen das nicht,die sehen aus wie neu.

Die Ventilführungen...müssen die Auslassführungen auch so tief in die Kanäle reinragen,wie auf der Einlassseite ?
Meine Führungen auf de rAuslassseite sehen etwas kürzer aus als auf der Ansaugseite.Normal oder sind die Führungen gewandert ?

Gruß

Yener
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