Ich habe die kleine Schraube immer für eine Montagehilfe gehalten.
Ich auch...
In Antwort auf:
DIe Felge darf sich doch im Betrieb nicht verdrehen auf der Nabe?
Diese Meinung habe ich auch vehement vertreten, da es ja mordsgefährlich wäre und die ach so hochgelobten deutschen Ingenieure schönen Mist gebaut hätten (was ja nicht sein kann) - bis ich der Sache auf den Grund gegangen bin. Weil ich ständig Scherereien mit Unwuchten hatte und öfters eben diese Schraube sich als Grund für die Unwucht entpuppte, hab ich einiges getestet um zum Schluss zu kommen, dass da eine andere Nabe rein kommt.
Da ich das Radlager eh wechseln muss, gehts in einem Aufwisch.
Als Referenz für meine wilde Behauptung, siehe Anhang
Kann man wohl machen, als Verdrehsicherung ist die Schraube offensichtlich untauglich, also spielt das insofern keine Rolle.
Mir persönlich ist es einfach absolut unsympathisch, dass sich die Scheiben verdrehen können, hatte Distanzscheiben drauf, da gabs ordentlich Abdrücke von den Gewinden. So wie das aussieht, ist die alte Nabe sowas wie ein Langzeit-Kerbschlag-Versuch, RadSchrauben sind eigentlich nicht dafür gedacht.
Wenn man das jetzt so sieht, kann man darauf achten, dass bei der Radmontage die Nabe zur Scheibe schon nach "Anschlag" verdreht ist (was wiederum auch nur ohne diese Senkschraube geht), sodass da direkt Druck und kein Schlag auf die Schrauben ausgeübt wird.
Meiner Meinung nach ist es so dass wenn die Flächenspannkraft von den 5 Radschrauben mit 140 NM wie du sagst das nicht hält. Wie soll dann die kleine M5?er Schraube das halten. Dann lieber raus damit bevor das die Radnabe oder die Scheibe befestigt. Was mich wundert ist, die UFO ist jetzt nicht als weltgrößte Bremse bekannt. Bei anderen stärkeren Bremsen sollte das Problem wesentlich größer sein. Hab das aber zumindest bewusst noch nie gesehen.
Selbst wenn diese Topfscheibe verbaut ist, ist das kein Garant. Habe schon ein paar gesehen die aussahen als hätte ne Kuh drauf rum gekaut.
Habe deswegen (auf der rechten Seite ist eine "neue" Nabe verbaut) gleich eine Topfscheibe aus Stahl gemacht, eine allfällige Unwucht ist deswegen nicht zu erwarten, dafür ist der Radius zu klein (relativ zum Pneu) und die Differenz zum Alu zu gering - zudem weiss wohl niemand ob beim Scheibenwuchten diese Topfscheibe bereits berücksichtigt wurde oder nicht, genau so bei der Nabe, quasi Halbkeil- oder Vollkeil-Wuchtung...
und was heißt das nun? Schraube raus und gut? Hab an meinen anderen Wagen auch diese Montagehilfe auch nicht und es bremst. Meine rechte vordere Bremse quietscht auch in einer Linkskurve! Gleiches Problem oder Bremssattel?
Was soll diese Schraube mit deinem Quietschen zu tun haben?
Quietschen kann von doofen Belägen kommen, von doofer Passform Scheibe/Beläge (den "Rand" eliminieren hilft oft), natürlich kann es auch an den Sätteln liegen, was ganz genau schwingt ist selten eindeutig, evtl. hast ja auch bloss beim Belägewechseln zu unsauber gearbeitet und es hat sich ein Bröselchen zwischen Belag und Sattel gesellt.
So, also alles zerlegen und sauber machen (Führungen, Auflageflächen etc.), wenns dann nicht besser ist kann man weiter schauen.
Hab die Bremse eben freigebremst. Mehrfach auf 100 und dann bis fast auf null. Erst wollte das ABS gar nicht anspringen. Erst nach dem vierten mal hab ich volle Bremswirkung mit ABS bekommen. Quietschen ist weg, Bremsleistung viel besser. Immer nur zart bringt es auch nicht! Achso, vibrieren ist auch bei 150 weniger. Vermute das der Sattel hing.